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Experimente mit dem Handy-Assistenten

03. Januar 2016 - 22:57

Durch meinen Eintrag über einem Gedankenrecorder gestern bin ich heute Morgen auf die Suche gegangen. Spannend finde ich den "One Touch Voice Recorder Pen" oder solche Geräte, klein und handlich, womit einfach was aufgenommen werden kann. Dann habe ich noch "Dragon naturally speaking" gefunden, eine Software zum digitalisieren. Alles gut und schön, aber das alles in einem Schritt bitte?!

Ok, ich mich nochmal mit meinem Handy auseinander gesetzt. Und einen Assistenten gefunden, mit wem ich mich unterhalten kann. Und auftragen kann, eine Mail zu schicken.

Das hört sich ganz toll an und hört sich auch an wie das, was ich benötige. Also versuche ich einer meiner Gedanken per Assistenten an mich selbst per Mail zu schicken.

... eine halbe Stunde später ...

Ich war heute gottseidank Beifahrer und nicht Fahrer. Das klappte nicht einfach und nicht ohne Rückfragen vom Assistenten, wonach der mein Antwort nicht verstand und ich mich wiederholt wiederholen musste.

Hmm, in der Zeit hätte ich schon wieder längst weitere neue Ideen gehabt...

Keiner hat noch was hierzu gesagt[Ausdrucken][Permalink zu: Experimente mit dem Handy-Assistenten]



Gedankenrecorder

02. Januar 2016 - 23:26

Heute hatte ich wieder meiner 140 km Autobahn vor mir und ich habe es mir zur Angewohnheit gemacht, währenddessen nicht Radio zu hören, sondern stattdessen das Hörbuch "Denke nach und werde reich" von Napoleon Hill. Ich habe diese CD nun zwei Monate im Besitz, und immer habe ich die erste der 4 CDs noch nicht zu Ende gehört. Und das liegt nicht daran, dass es langweilig ist, im Gegenteil...

Nach spätestens 5 Minuten sind meine Gedanken ganz wo anders. Bei Napoleon Hill geht es um finanziellen Erfolg, auch der Grund meines Kaufes damals, denn auch ich möchte finanziellen Erfolg haben. Also fangen meine Abschweifungen meist mit Geld an. Und was ich dafür tun könnte, und schon schwirren meine Ideen und Gedanken los. Sie springen von der eine auf die nächste Gedankenwolke, zwischendurch sind echt sehr gute Ideen dabei und ich versuche mir das alles zu merken, so dass ich zu Hause alles schnell aufschreiben kann und ich hoffe mir dann, nichts davon vergessen zu haben.

Zumindest heute habe ich es geschafft, mir die "Kapitel" des CDs zu merken. Ich glaube, ich bin heute bei 8 angefangen. Ich fange schon nicht mehr ganz bei 1 an, aber als ich angekommen bin, war ich bei 15, und ganz ehrlich, keine Ahnung, was zwischen 9 und 15 erzählt wurde. Es kamen wieder soviele tolle Ideen und Gedanken!

Eine Möglichkeit wäre ja, jedes Mal anzuhalten um die Gedanken aufzuschreiben. Einen Block und Stift habe ich ja immer dabei. Aber soviele Parkbuchten auf der Autobahn gibt es nicht, zumindest nicht soviele, die ich bräuchte. Und auf den Standstreifen ist etwas frech. Und sicher, wenn alle 3 km. angehalten wird ;-) Und es birgt der Gefahr, dass ich nie ans Ziel ankommen werde...

Ich wünsche mir nichts sehnsüchtiger, als ein Gedankenrecorder. Dieser Wunsch von mir ist schon älter und ich verstehe eigentlich nicht, dass dieser nicht schon längst erfunden wurde. Eigentlich sollte das doch locker möglich sein. Zumindest als Sprachrecorder. Oder bin ich die Einzige mit dieser Wunsch?

Ich stelle mir das so vor, dass ich während der Autofahrt höchstens ein Knopf drücken muss - mehr ist zu gefährlich. Und dann erzähle ich einfach los, was ich loswerden möchte. Der Recorder nimmt auf und bringt es in digitaler Form zu einem Text, der mir dann irgendwo zugemailt wird, oder in einer Ideenbox festgehalten wird.

Oder gibt es dies schon und ich kenne es nur noch nicht?

3 haben was hierzu gesagt[Ausdrucken][Permalink zu: Gedankenrecorder]



Das PI-Buch, ein Buch mit ganz vielen Zahlen

16. Februar 2015 - 09:31

Vor einige Wochen traf ich Gerald an der AFS Akademie und er erzählte PI-Buch mit 1.000.000 Nachkommastellenvon seine Faszination des Zahls PI und sein PI Buch. Einige Tage später durfte ich einer der ersten Exemplare in meinem Hand halten und nun habe ich sie einen Mathematiker und Zahlenspielfreak verschenkt.

PI 3,1415Einfacher und doch so kompliziert kann man ein Buch nicht machen. Kompliziert eben wegen der Zahl PI (ich möchte nicht derjenige sein, der hier korrekturlesen muss ;-) ), einfach wegen der einfache Aufmachung in Schwarz und Weiss, Ausser dem Titel ist kein Buchstabe im Buch zu finden.

PI SeitenzahlDie Größe und Dicke ist perfekt, sogar gibt es nicht nur Seitenzahlen, sondern auch die Zahl der Nachkommastelle. Raffiniert :-)

So verschenkte ich gestern endlich das Buch. Nicht nur beim Empfänger kam es sehr gut an, auch sämtliche Anwesenden, klein und groß, waren nich nur kurz Fasziniert von diesem Zahlenbuch.

Danke Gerald, für diesen einmaligen Einblick!

p.s. Wusstet ihr, dass 14. März 2015 ein ganz besonderer Tag ist?
3,1415 sind ja die erste Zahlen von Pi, und somit weltweiten PI-Tag. Auf Gerald's PI-Seite findet ihr mehr über die Zahl PI. Schön für einige Stöberzeit!

Blättern im PI-Buch


Keiner hat noch was hierzu gesagt[Ausdrucken][Permalink zu: Das PI-Buch, ein Buch mit ganz vielen Zahlen]



Ein Ausrutscher

01. Februar 2015 - 14:58

Wiebke schreibt Geschichten, diesmal ein Splatter. Original zu lesen bei Fanfiction.
Ich finde das Ende von einem Splatter grausam - so soll es wohl auch sein - wobei ich die Gefühle ihrer Geschichte sehr gut nachvollziehen kann. Also habe ich es etwas modifiziert, das Ende. Wie gefällt es euch?


Ein Ausrutscher

Es ist kalt. Die herbstlich vertrockneten Blätter rascheln leise im Wind. Ansonsten ist es still. Leere schmerzende Stille nach seinen grausamen Worten.
"Zum vögeln bin ich also gut genug, aber Beziehung ist nicht drin?", breche ich dieses unerträgliche Schweigen, nur um noch einmal sicherzustellen, mich nicht verhört zu haben. Obwohl ich es genau weiß. Er spricht immer klar, so klar und deutlich, dass man ihn nicht missverstehen kann.
"Ja, es tut mir leid", entgegnet er. "Es war ein Fehler, ein Ausrutscher."

Ein Fehler.

Ich war ein Ausrutscher.

"Liebst du eine Andere?", frage ich mit belegter Stimme und balle meine Hand zur Faust. Der Schmerz hilft mir, nicht in Tränen auszubrechen.
Er atmet durch, wartet einen Moment. Quälende Stille. "Ja", antwortet er. Er scheint erleichtert. "Sie ist die jüngere Schwester von meinem Nachhilfelehrer. Ich habe..."
Weiter kommt er nicht. Meine Faust hat ihm das Wort abgeschnitten. "Fresse", sage ich und setze direkt noch einen Schlag hinterher. Er keucht überrascht auf und fällt zu Boden. Die Blätter wehen um ihn herum auseinander. Das Blut, das von seiner Lippe tropft, fällt kaum auf im rötlich gefärbten Laub.
"Was soll das?", fragt er mit zittriger Stimme. "Wir können doch Freunde bleiben!"
"Freunde." Ich spreche das Wort mit vor Verachtung triefender Stimme aus. Ich hebe ihn vom Boden auf, halte ihn am Revers dicht vor mir. Der Schwächling kann noch nicht einmal mehr stehen. "Das hättest du dir vorher überlegen sollen." Wieder schlage ich ihn zu Boden. Inzwischen hat er ein blaues Auge, blau wie die Veilchen in meinem Garten, und eine geplatzte Augenbraue.
"Du bist doch wahnsinnig", stößt er hervor, "Ich werde dich anzeigen! Pass bloß auf!" Er versucht, sich aufzurichten.
Ich reiße die Augen auf. "Anzeigen, ja?" Heftig trete ich in seine Seite, sodass er wieder auf den steinigen Boden knallt. Dann hocke ich mich neben ihn und packe ihn hart im Nacken, ziehe seinen Kopf hoch. Er blutet aus der Nase. Sein flehender Blick entgeht mir nicht, obgleich er versuchte, unbeeindruckt zu gucken.
Sein Kopf schlägt auf die Steine auf, bevor er mich irgendwie hatte verführen können. Wieder greife ich in seine dunklen Haare, ziehe seinen Kopf hoch, schlage ihn auf den Boden. "Du schläfst mit mir, obwohl du in eine andere verliebt bist!", kreische ich. Hoch, auf den Boden. "Sagst mir, wir sollen Freunde sein! Und jetzt willst du mich anzeigen?" Hoch, auf den Boden. Immer wieder. Ich verliere den Überblick über die Anzahl der Schläge, die er während meinen Worten erleiden muss. "Das ist doch die Höhe!" Ich stehe auf, trete gegen seinen nun wesentlich schlafferen Leib. "Verrat!" Ich drehe ihn auf den Rücken und stampfe mehrmals auf seinen Bauch, seine Brust und den Hals. "Du bist der, der Angezeigt werden sollte!"
Seinen Mund verlassen ungehörte Hilferufe, Schreie. Schließlich gibt er nur noch röchelnde Laute von sich, bis er unter mir still und leblos liegen bleibt.
"Hättest du mich nur geliebt." Verbittert setze ich mich neben ihn und sehe ihm in das verbleichende Gesicht. "Hättest du mich nur geliebt."
Es ist kalt. Die herbstlich vertrockneten Blätter rascheln leise im Wind. Ansonsten ist es still. Leere schmerzende Stille nach einer grausamen Tat. Worte hängen schwer in der Luft, dem Tod zum Opfer gefallen.


"Wir können doch Freunde bleiben!" wiederholt er seine Frage.
"Freunde." Ich spreche das Wort mit vor Verachtung triefender Stimme aus. „Nein, bestimmt nicht“ antworte ich kalt, drehe mich um und ging.


2 haben was hierzu gesagt[Ausdrucken][Permalink zu: Ein Ausrutscher]



Seid Montag im neuen Büro

01. November 2007 - 11:36

... ein Wochenende richtig schuften, eine IKEA-Rundreise (ganz toll, wenn man dort 1,5 Stunden sitzt und plant und am Schluss ist nix mehr davon im Lager), messen, messen und messen und am Montag konnten wir unsere Mitarbeiter dann im neuen Büro begrüßen.

Und das fühlt sich richtig GUT an!

Einer hat was hierzu gesagt[Ausdrucken][Permalink zu: Seid Montag im neuen Büro]





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