bloggitt! Quelle: das Weblog von Birthe E. Stuijts
Zu finden auf: www.bloggitt.de

Geschrieben am: 11. März 2003 - 09:45
Aus der Kategorie Tagebuch
Link: http://www.bloggitt.de/gebloggitt41.html

Die Berechnung des volkswirtschaftlichen Schadens

Ich glaube nicht, daß Bloggen zu einer volkswirtschaftlichen Schaden führt. Aber vielleicht eher zu einer Gesellschaftlichen oder Persönlichen ;-)

Schaden eigentlich auch nicht. Wie Biggi sehe ich schon eine Bereicherung - aber auch ein Risiko. Und es liegt eben an jeden einzelnen Blogger, einen Blog nur einen Teil seines Lebens sein zu lassen, und nicht das Hauptteil. Sonst müssen wir noch einen ABA (=Anonym Blog-Aholicers) gründen.

Ich habe bei mir in den letzten Tagen schon einige Symptome erkannt, die ich vor einige Jahre hatte, als ich mit meiner erste (privat-) Homepage online ging. Sogar Wilfried hat es erkannt: einer der erste Schritte war einen Zähler hinzufügen, und süchtig so oft wie es ging (jede 5 Minuten?) auf den Zählen schauen, ob schon jemand auf der Seite war. Eine Weile war es auch meine Startseite im Browser. Mittlerweile habe ich zu viele Seiten mit zu viele Statistiken - es wäre eine Tagesbeschäftigung alles genau zu verfolgen. Aber: bloggitt! hatte schon sehr schnell einen Zähler, und ab und zu schau ich mal rein. Also höchstens bekomme ich einen Schaden.

Obwohl: die Gesellschaft ist auch gefährdet. Denn was mache ich mit alle neue (spannende) Kontakten? Schon als ich mit Ahnenforschung anfing und viele neue Familienmitglieder kennenlernte, wurde es schwer für mich alle Kontakten ordentlich zu pflegen. Sogar ist dieses Blog sehr kritisch: wieso schaffe ich hier mehrmals täglich etwas reinzuschreiben, und nicht einmal Mr. A und B und C bis Z einen persönlichen Mail zu schreiben?

Aber der Volkswirtschaft - denen geht es doch mit allen Bloggern prima.


Das habt Ihr dazu zu sagen:

Noch nichts!