bloggitt! Quelle: das Weblog von Birthe E. Stuijts
Zu finden auf: www.bloggitt.de

Geschrieben am: 18. Juli 2003 - 09:25
Aus der Kategorie Gänsefüsse und Technik
Link: http://www.bloggitt.de/gebloggitt422.html

Job-Description

Sehr geehrter Herr X,

vielen Dank für ihr Interesse an unsere Aufgabe.

Es handelt sich ins Detail um folgende Aufgaben:


- das Lektorieren von deutsche Texte
- das Verfassen von kurze, deutsche Texte nach Vorlage

Diese Aufgaben werden maximal X Stunden pro Woche in Beschlag nehmen.

Wir wurden uns über eine positive Rückmeldung freuen!

Mit freundlichen Grüssen,



Ist schon komisch, eine Stellenbeschreibung für den eigenen Ehegatten zu schreiben...


Das habt Ihr dazu zu sagen:

Wilfried Schirmer @ 18. Juli 2003 - 09:28
Sehr geehrte Frau Stuijts,

vielen Dank für diese Informationen.
Ich habe weiterhin Interesse an einer Anstellung, doch möchte ich noch wissen, wie (und wo (Konto)) die Tätigkeit vergütet wird sowie welche Fortbildungsmöglichkeiten Ihre Firma offeriert.

*g*!
XXX!
Mit knutschenden Grüßen
ich

Birthe Stuijts @ 18. Juli 2003 - 09:29
Sehr geehrter Herr Schirmer,

die Vergütung erfolgt auf ihr privates Konto.
Fortbildungsmöglichkeiten gibt es selbstverständlich, in soweit dieser Fortbildung der Ausführung ihrer Aufgaben dient.

Intimitäten am Arbeitsplatz sind nicht erwünscht.

Mit freundlichen Grüssen,
Birthe Stuijts

Wilfried Schirmer @ 18. Juli 2003 - 09:44
Sehr geehrte Frau Stuijts,
ich erlaube mir klarzustellen daß ich von FortBILDUNG sprach, nicht von FortPFLANZUNG.
Ich gehe davon aus, daß dieser nicht unwichtige Teilaspekt gesellschaftlichen Miteinanders nicht Gegenstand der aktuellen Diskussion ist. Ferner würde mich noch interessieren, in welcher Höhe die Vergütung ausfällt und wie ihre weitere Verwendung (der Vergütung) geplant ist.
Mit freundlichen Grüßen
W.S.

Birthe Stuijts @ 18. Juli 2003 - 09:45
Sehr geehrter Herr Schirmer,

FortBildung habe ich verstanden.
Aber "knutschende Grüsse" empfinde ich allerdings als Intim.

Die Höhe der Vergütung wird zensur pro Stunde sein, ebenso ist die weitere Verwendung keine Sache des Arbeitgebers, eher die des Ehefraus.

Mit freundlichen Grüssen,
Birthe Stuijts

Wilfried Schirmer @ 18. Juli 2003 - 10:05
Sehr geehrte Frau Stuijts,

vielen dank für diese klare Antwort, die mich nunmehr aller Illusionen beraubt.
Snifff!

Mit traurigen Grüßen,
W.S.

Birthe Stuijts @ 18. Juli 2003 - 10:10
Sehr geehrter Herr Schirmer,

ich habe nur gesprochen über die Arbeitszeit...

Mit freundlichen Grüssen,
Birthe Stuijts

Biggii (http://www.txt94.de/guckloch) @ 18. Juli 2003 - 11:57
Ich stelle fest: Das Ehepaar Schirmer-Stuijts hat offensichtlich nichts zu tun heute morgen. Oder auch ganz einfach gute Laune. :-)
Macht Spaß zu Lesen. Ich glaub, ich bewerbe mich auch mal bei webbitt. ;-)

Birthe @ 18. Juli 2003 - 12:11
Wie, nichts zu tun? Ich bin dabei, mich mit künftige Arbeitnehmer auseinander zu setzen, und Wilfried versucht diese künftige Arbeitnehmer zu werden... Gehört doch auch dazu, oder? *gg*

Wilfried @ 18. Juli 2003 - 12:34
Sehr geehrte Frau Stuijts,
einige Fragen bleiben noch. Hat Ihre Firma eigentlich einen Betriebsrat? - Wenn ich bei Ihnen einsteige, werde ich Ihren Laden über kurz oder lang so fest strukturieren, daß er nicht mehr handlungsfähig ist. Ich werde da so viele vor- und nachgeschaltete Prozesse reinballern, daß wir uns tagelang mit firmeninternem Schriftverkehr beschäftigen können. Und dann werde ich die Einrichtung eines Pausenraumes mit Kaffeeautomat beantragen...


Ich @ 18. Juli 2003 - 12:39
Hey, sagt mal, wenn Ihr einen guten Anwalt braucht.....Sonst geht es aber, ja????

Birthe Stuijts @ 18. Juli 2003 - 13:23
Sehr geehrter Herr Schirmer,

da wir (noch) keine fünf Mitarbeiter beschäftigen, kann kein Betriebsrat gegründet werden.

Ein Pausenraum mit Kaffeeautomat ist vorhanden. Der Kaffeeautomat sorgt für so starken Kaffee, daß Sie beruhigt ihre Aufgaben in der vorgeschriebene Arbeitszeit erledigen können. Auch sind dort Vitaminpräparaten zur Vorbeugung eventueller Mittagstiefen vorhanden.

Ich verstehe, daß Sie versuchen, Ihre Anstellung so unschmackhaft wie möglich zu machen. Es tut mir in gewisser Maßen leid Ihnen sagen zu müssen, daß wir uns nicht davon beirren lassen. Es geht kein Weg an uns vorbei. Vor allem nicht Ihr Weg.

Also reichen Sie bitte die Genehmigung Ihrer Arbeitgeber über, damit wir die nötige Schritte einleiten können.

Mit freundlichen Grüssen,
Birthe Stuijts

Michael Birken aus Sachsen @ 13. November 2003 - 16:06
Suchen Sie ernsthaft Lektoren für gelegentliche Arbeiten?
Ich heiße nicht Schirmer.
Mit freundlichen Grüßen
Michael Birken

Birthe Stuijts @ 13. November 2003 - 16:56
Sehr geehrter Herr Birken,

es tut mir leid, die Stelle ist bereits vergeben.

Mit freundlichen Grüssen,
Birthe Stuijts