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Wochenrückblick Nürnberg

Auf lange Fahrten mit Olaf sollte man vorher auf dem Klo gehen, aber sich dabei so auswringen, daß man 5 Stunden nicht mehr muss. Auch die Essensvorräte sollten gesichert sein, denn ein Pinkelpause oder ein Stopp bei Burger King wird einem sonst 5 Tage lang nachgetragen - irgendwas von "Schnitt" und "Kaputt" echoet immer noch im Ohr. Auf einer Pinkelpause auf der Rückreise lernte ich eine neue Art von Toilettendame mit Münzenschälchen kennen. Dieser Restaurant will wohl ganz auf Nummer sicher gehen und hat drei (!) Geldautomaten mit Drehsperren eingebaut. Ausser man springt drüber (wo ist der Überwachungskamera?) gibt es kein Entkommen. Ob sich die Investition so ein Automaten wirklich lohnt? Bzw. ab wieviel Einsatztage sich das lohnt? Übrigens doch fair: die Restaurantbesucher könnten mit einem Voucher die 50 cent wieder zurückbekommen - nur blöd, wenn man das Essen _vorher_ schon gekauft hatte.

Schneeball-EisGegessen haben wir gut. Sehr gut. Am ersten Tag haben wir Elkes Zwiebelkuchen gegessen. Elke hat sich über unser Besuch gefreut. Nicht wirklich wegen uns, eher weil sie so wieder die Gelegenheit hatte, jemand ihre Zwiebelkuchen vorzusetzen. Der war auch wirklich gut. Und es gab mehreres Gutes im Hause. So war gegenüber ein Bäcker, der sgn. Schneebälle (im Niederrhein auch Mutzen genannt) verkaufte. Olaf entdeckte, ein bisschen Kuhflecken-Eis aus dem Gefrierfach dabei, und die erste Stunde nach Heimkehr verwandelte nebst Füsse hochlegen zu einer reine Schlemmerparty. Irgendwie gibt es von Elke auch diese Tage nur Schlemm-Fotos - man kann sich streiten, wieso sie tagsüber nur Salat isst ;-)

Schlemmen taten wir ferner in einem Griechen, der uns nicht verraten wollte, ob Lychees bestandteil des Nachtrunks waren, und wo eine Gruppe Damen essen ging, die entweder Lehrer sein mussten, oder in die Bibliothek arbeiteten. Und gesternabend waren wir bei einem Mexikaner. Irgendwie liebe ich mexikanisches Essen. Auf der Messe gab es hier und da auch zu leckeres zu naschen. Der Spitzenreiter war wohl die Parmesan-Käse und Brot mit Schinken an einem Stand, wo Olaf sich sehr über das Messe-Bier freute. Und am Freitag Nachmittag, wenn alles erfolgreich gelaufen ist, darf man davon doppelt geniessen.
MAD-KinoFreitagabend (oder eher Nacht) nam Stefan uns mit zu einem MAD-Kino (schon wieder vergessen, was MAD bedeutet, ausser verrückt). Die Stühle wackelten, und wir sahen uns DINO-Island an. Ich habe mich so an den Stuhl geklemmt, daß ich versehentlich den "Stopp"-Knopf gedrückt habe, vorfür ich dann ordentlich Schimpfe bekam ;-)
Das beste 3D-Effekt war übrigens der Abspann *gg
FlugosaurierEin Flugosaurier hatte Roland Abel von Abel Kartonagen (von dem ich letztes Jahr schon berichtete) auf der Messe über sein Stand hängen. Die Herstellung dieses Sauriers hat ihm lediglich 1 Tag gekostet. Schade, daß sein Büro so weit weg ist, ich wurde da gerne mal ein Blick reinwerfen.
HaseÜbrigens Messe. Hier und da haben wir echt nette Werbegeschenke bekommen. Alles aus Pappe. So gab es Papp-Häschen und Papp-Äpfel (von Abel), aber auch Papp-Kinderstühle (die allerdings 100 Kg aushalten sollen), Papp-Rollkoffer, Papp-Bastelautos und Papp-LKWs. Auch Mini-Paletten, Visitenkartenhüllen, kleine Kunststoff-Taschen, Memory-Spiel und Zauberwürfel wurden verschenkt. Und auch was zum Naschen: Pfefferminzpastillen, Mozart-Taler und Bonbons.

Die Krönung war aber ein Display. Natürlich verschenkt man ein Display nicht als Werbegeschenk. Ich konnte es nicht sein lassen, als ich dieses Display sah, nachzufragen, was damit nach der Messe passieren wurde. Und als ich hörte, daß das Display in der Mülltonne verschwinden wurde, war es ganz leicht zu fragen, ob ich stattdessen das Display bekommen könnte. Ich habe mich wie ein kleines Kind gefreut, wobei ich glaube, daß Wiebke mich leicht getoppt hat.

Barbie-Display

Nürnberg by nightViel von Nürnberg haben wir nicht gesehen, leider, aber was ich gesehen habe, hat mir ziemlich beeindruckt. Es ist nicht nur ein Stadt mit einige Denkmale, sondern die ganze Stadt ist ein großes Denkmal. Und die Gebäuden, Turmen und Wälle sind so richtig imposant und abends alles schön beleuchtet. Ich könnte mir gut vorstellen, daß hier so manche romantische Spaziergang stattfindet.



Über diesen Beitrag:
"Wochenrückblick Nürnberg" wurde am 04. Oktober 2004 - 11:49 geschrieben und ins Netz gestellt. Es wurde seitdem 1684 Mal detailliert angeschaut. Mit einem Kommentar hat dieser Beitrag ein Ziel-Erreichungsgrad von 0,06 Prozent. Die Erstellungsdauer dieses Textes beanspruchte 14 Sekunden, während der eine mittlere Buchstabengeschwindigkeit von 358,071 Zeichen pro Sekunde erzielt wurden. Ferner beinhaltet dieser Beitrag den Buchstaben y in 11-facher Ausfertigung. Dies entspricht einer y-Dichte von 0,22 Prozent. Dieser Beitrag ist in der Kategorie Tagebuch und im Archiv von Oktober 2004 abgelegt worden und kann mit http://www.bloggitt.de/gebloggitt1120.html direkt verlinkt werden.


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Und das habt Ihr dazu zu sagen:
olaf @ 04. Oktober 2004 - 15:17
Alles in allem kann man doch von einer sehr gelungenen Aktion sprechen. ;-)
Übrigens, MAD steht für \"Maximale Adrenalin Dosis\"! So ein Schwachsinn!




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