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Von lange Reisen, (Wieder)Treffen, Drohungen und -keine- MotelsEs hat diesmal wieder etwas gedauert, bis ich mich von der diesjährigen SEO Pub Konferenz erholt habe.Wie es immer so ist mit Veranstaltungen, die man lange im Voraus plant und eigentlich - theoretisch - nichts für eine rechtzeitige Abfahrt im Wege stand (Kinder ab 12h30 untergebracht, ein leckeres Mittagessen war sogar auch geregelt) um 13h könnte ich also -theoretisch- losfahren, eine Stunde eher als mein Routenplaner gesagt hat, daß ich brauche, und das sollte doch reichen für die unangemeldeten Staus und so. Gerade Freitag war Hektik hoch drei. Sabine, die mir in den letzten Wochen schon eifrich unterstützt, war auch ziemlich am rödeln (im positiven Sinne), konnte mich bei alle eiligen und dringenden Telefonate kaum etwas Ruhe reinbringen, denn da war schon wieder das nächste eilige und dringende Telefonat. Ich konnte es also nicht sein lassen, nach dem Mittagessen noch kurz (*ahum*) ins Büro zu fahren um noch einiges geregelt zu kriegen und mit einem ruhigen Gewissen losfahren zu können. Irgendwann (die Uhrzeit ist ZENSUR) liess ich dann alles fallen und fuhr los. Die erste Radionachrichten zeigten schon Staus. Und die wurden bei jede Staumeldung länger. So bin ich ab Porta Westfalica von der Autobahn runter, den auf insgesamt 18 km Stau hatte ich echt keinen Lust, und fuhr via Landstrassen an den stehenden Autos auf der Autobahn vorbei. Irgendwann kam ich in der Nähe von Wunstorf, und auch wenn der Verkehr da wieder floss, habe ich kurz "hallo" zu einer Tante gesagt und habe einen leckeren Eis bekommen. Das hat auch was - den ganzen Autofahr-Stress war einfach weg. Mittlerweile hatte ich festgestellt, daß mein Routenplaner wieder gemein zu mir war. Sabine hatte die Morgens für mich ausgedruckt. Ich bin mir 100% sicher, daß ich nicht "Lange Grundstrasse" (oder so eingegeben habe, und wusste: so komme ich nicht zum Pub. Gut, daß ich also bei meinen Verwandten reingeschaut habe, denn durch die Beschreibung vom letzten Jahr konnten die mir nicht nur sagen, wo ich hin musste, sondern auch der schnellste Weg zeigen. Ich kam also etwas spät, leider zu spät für den Quiz (der wirklich nicht ohne war dieses Jahr! Da nutzte den Blick auf den Anzahl der Mitglieder und Anzahl der Posts im Abakus-Forum gar nix!), aber nicht zu spät für ein Treffen mit vielen bekannten und unbekannten Gesichter aus dem Forum. Diesmal minivip nicht verpasst, dafür aber einige Andere denn doch. Und ganz Andere wiederum haben es leider gar nicht zu Hannover geschafft. Die verpasste interessante Gespräche finden dann zum Beispiel heute per Telefon statt ;-) Man kann spekulieren über den Timing vom PR-Update oder den ct Wettbewerb, womit für ausreichend Gesprächsstoff gesorgt war. Aber liebe Google und liebe ct - auch ohne euch gibt es genug Themen und Interessantes zum Austausch, auch wenn (Webby wirds nicht mehr hören wollen ;-) ) die Musik den Austausch manchmal etwas erschwerte. Das mit dem lauten Musik und erschwerte Verständigung muss ich natürlich auch zwecks eventuelle Verteidigung bei dieses Bild anführen, wobei es hier wirklich um den Webbys Taktik für Fleck-Vorbeugung ging - warum glaubt ihr wohl, gab es soviele ABAKUS-T-Shirts? ;-) Der Abend war gelungen, ein Wiederholen empfehlenswert, und um 3 trat ich dann meine Heimreise an. Wobei ich mich beim Verlassen des Parkhauses wirklich fragte, was der Automat mir hier drohen wollte? ![]() Einige Wege in Hannover waren Nachts gesperrt, und über Landstrassen wurde ich erst bei Bad Nenndorf auf die Autobahn geführt. Da war ich noch nicht müde und das Motel dort liess ich links liegen, und auch das Angebot meiner Verwandten nam ich nicht an, denn, wie gesagt, müde war ich noch nicht, und dafür hätte ich auch noch 10 km. zurückfahren müssen. Und das mag ich nicht. Also fuhr ich los. Und schon nach 10 Minuten übermannte mich die Müdigkeit. Es war wirklich nicht lustig. Wisst ihr, daß es zwischen Bad Nenndorf und, sagen wir, Dortmund, kein Motel an der Autobahn gibt? Ich war enttäuscht. So quälte ich mich von Nickerchen auf Parkplätzen vom einen zum nächsten Parkplatz. Nach ca. 150 km. und 3/4 Stunde schlaf fuhr ich um halb 6 von einem Parkplatz runter, da sprang mir ein großes Schild im Auge: "Sie schlafen doch etwa nicht im Auto auf diesem Parkplatz? In 50 km. gibt es ein Motel!" Also ich hin. Auch wenn es da angekommen schon fast 6 war - aber in diesem Motel habe ich auch nicht geschlafen. Das sah aus wie eine Bruchbude. Es sollte ein Lehre für nächstes Jahr sein. Dann werde ich irgendwie irgendwo eine Übernachtung mit einplanen. Um halb neun gab es dann zu Hause ein leckeres Frühstück - und der Rest des Tages verbrachte ich schlafend im Bett...
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