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Wiebkes Tag

Heute war absolut Wiebkes Tag. Nach dem Fruehstueck wurden wir in Kilkenny abgesetzt und Wiebke sagte, wo es lang ging. Und so spazierten wir die Stadt hinein, mit einen Korb in die Hand.

Der Korb war Wiebkes Fantasie. Ebenso die Ostereier, die drin lagen und die sie fuer die Hekse verstecken wollte, denn dann wurde die Hekse sich freuen. Auch war Wiebke so wie ein Osterhase geschminkt, und hatte sie ihre Freunde dabei. Im Wald (Schlosspark) lenkten dann die Eichhoernchen (kein Fantasie mehr) was vom Hekse ab, und verbrachten wir viel Zeit damit, zu versuchen, so nah wie moeglich dran zu kommen.

Zurueck durch den Park ging es: Wiebke wollte unbedingt nochmal im Schloss. Also habe ich uns nochmal fuer einen Tour angemeldet. Wiebke wusste schon genau, welches Zimmer als naechste kam und freute sich drauf. Ich habe den Fuehrer nicht mehr wirklich zugehoert. Mir war schnell klar, das er zwar andere Dinge erzaehlte als unsere vorherige, aber er sprach undeutlich und schnell und was ich verstanden habe, fand ich weniger interessant als was ich am Samstag gehoert hatte. Also beschaeftigte ich mich mehr mit Wiebke und so haben wir doch noch eine Reihe an neue interessante Sachen im Schloss entdeckt.

In der Gruppe war auch noch einem aelteren Mann, dem der Fuehrer extra Aufmerksamkeit gab. Warum weiss ich nicht. Ob es an die dicke, goldene Ringe am jeden Finger lag, oder die dicke goldene Armbaender und Ketten?

Nach dem Schloss haben wir eine Kleinigkeit gegessen und dann war dem Spielplatz angesagt. Auf dem Spielplatz hat Wiebke gelernt, dass man auf eine Stange runterrutschen kann, und uebergreifen auf so querstangen (keine Ahnung, wie mann das nennt). Das Letzte war allerdings nicht leicht und auch mit ziemlichen Frust verbunden.

Es ging weiter, zurueck in die Stadt. Im Einkaufszenter war so ein "hier-lass-ich-mein-Kind-fuer-zwei-Stunden-und-kann-dann-im-Ruhe-Shoppen" Ecke, und Wiebke wollte da auch gerne hin. Na gut, ich wollte zwar nicht Shoppen (es ist irgendwie frustrierend wenn man weiss, dass alles zweimal so teuer ist wie zu Hause) aber die Zeit bekomme ich schon rum. Das klappte gut - Wiebke war zum ersten Mal in so einer Ecke, und dann noch ohne die Sprache zu sprechen. Nach einer Stunde hollte ich sie ab und die Leiterin war begeistert - es hatte prima geklappt, auch Wiebke war deutlich enthousiast.

Wir riefen meine Schwester an, denn nun war es doch Zeit, nach Hause zu gehen. Wo meine Schwester wohnt ist ein wirklich kleines Loch, und wir haben noch gesucht heute, es gibt wirklich kein Bus dorthin. Und da es doch von Kilkenny noch eine gute halbe Stunde fahren ist, ist ein Taxi auch ein ziemlicher Luxus...

In der Wartezeit habe ich mit Wiebke "Prinzessin"-Sachen gekauft. "Kitsch" wurde Wilfried sagen. Ist es auch. Aber endlich mal etwas, dass billiger ist wie bei uns, und ich bin fest davon ueberzeugt, dass Wiebke hier viel spass mit haben wird.

Auf dem Heimweg ist Wiebke eingeschlafen. Das ist auch gut so (sie schlaeft immer noch) denn gleich gehen wir nach Aoifa, und es wird bestimmt ganz spaet...


Über diesen Beitrag:
"Wiebkes Tag" wurde am 26. Mai 2003 - 18:00 geschrieben und ins Netz gestellt. Es wurde seitdem 1489 Mal detailliert angeschaut. Mit 2 Kommentare hat dieser Beitrag ein Ziel-Erreichungsgrad von 0,13 Prozent. Ferner beinhaltet dieser Beitrag den Buchstaben n in 222-facher Ausfertigung. Dies entspricht einer n-Dichte von 7,18 Prozent. Dieser Beitrag ist in der Kategorie Tagebuch und im Archiv von Mai 2003 abgelegt worden und kann mit http://www.bloggitt.de/gebloggitt267.html direkt verlinkt werden.


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Und das habt Ihr dazu zu sagen:
Detlef (http://gartenlaube.designblog.de/) @ 27. Mai 2003 - 09:39
Guten Morgen Birthe,

der Bericht hörte sich wirklich gut an... für Wiebke ;o)

Liebe Grüße, Detlef

mama. @ 27. Mai 2003 - 15:27
Hei, vroegere zou man wel denken, dat die alte man een koning was, die op zoek was naar een prinsesin voor zijn zoon, of zoiets.....




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