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Kaltacquise Patrouille

Mir rufen sie immer häufiger an: die Kaltacquise Patrouille. Meist wollen sie irgendein Abo verkaufen. Letztes ist es mir gut gelungen, den abzuwimmeln, indem ich ihr Anfangssatz "Sie haben an unserem Gewinnspiel teilgenommen" erwiderte mit "Ja, vor zwei Jahren - und seitdem werde ich immer angerufen von Leuten, die mir ein Abo verkaufen wollen". Die Anruferin hat geschluckt, verlegen gelacht und dann aufgelegt...

Das es sogar rechtswidrig ist, solche Anrufe zu tätigen wusste ich bis gerade noch nicht.

Aber das Beste findet sich in den Kommentaren. Über den Umgang mit solche Anrufe. Es nutzt zumindest der kleine Selbstbefriedigung, das kleine Rachegefühl...

ps bin ich froh, daß ich noch nie wirklich kaltacquise machen musste... Dafür gibt es auch Methoden...


Über diesen Beitrag:
"Kaltacquise Patrouille" wurde am 27. August 2003 - 08:11 geschrieben und ins Netz gestellt. Es wurde seitdem 2728 Mal detailliert angeschaut. Mit 10 Kommentare hat dieser Beitrag ein Ziel-Erreichungsgrad von 0,37 Prozent. Ferner beinhaltet dieser Beitrag den Buchstaben s in 45-facher Ausfertigung. Dies entspricht einer s-Dichte von 4,19 Prozent. Dieser Beitrag ist in der Kategorie Tagebuch und im Archiv von August 2003 abgelegt worden und kann mit http://www.bloggitt.de/gebloggitt487.html direkt verlinkt werden.


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Und das habt Ihr dazu zu sagen:
Ich (http://www.selbstfinder.de) @ 27. August 2003 - 09:19
Zu diesem Thema folgende Geschichte:

Auf meiner Firmenleitung - Reisebüro - klingelt es. Ich melde mich, irgend so eine Tusse heuchelt mir ins Ohr:

Tusse: Guten Tag, hier ist die Firma Lux aus Duisburg. Spreche ich mit dem Chef des Hauses?
Ich: Ja, aber ich habe gerade überhaupt keine Zeit!
Tusse (pampig): Schade, ich wollte gerade eine Reise bei Ihnen buchen. Vielen Dank für die kompetente Beratung! (aufgelegt)

Das war vor drei Tagen!

Gestern:

Die Firmenleitung - die selbe von vor drei Tagen - klingelt:

Tusse: Guten Tag, hier ist die Firma Lux aus Duisburg. Spreche ich mit dem Chef des Hauses?

Wow, die sebe Stimme (man sagt ich könne Stimmen und Namen sehr gut behalten!)

Ich (grinsend): Ja, was kann ich für Sie tun?
Tusse: Wir haben da ein neues Pflegeprodukt...
Ich: Aha, interessant...
Tusse: Ja, das ist wirklich einmalig.
Ich: Ich dachte Sie wollten eine Reise buchen? Wohin soll es denn gehen?
Tusse: Reise buchen?
Ich: Ja, Sie blöde Tusse (hab ich echt gesagt!) Sie haben vor drei Tagen angerufen und wollten mir schon mal was verkaufen und als ich sagte ich hätte keine Zeit haben Sie was von Reise buchen erzählt....
Tusse: (aufgelegt)

Hab ich jetzt Ruhe...?????

Susi (http://www.textblog.de) @ 27. August 2003 - 09:32
Achja, lasst uns doch mal eine Sammlung machen, wie man die blöden Anrufer noch blöder anmacht! :-))) Habe leider selbst wenig beizutragen ... ;-/


Martina (http://elbwellen.de) @ 27. August 2003 - 10:05
Es gibt da einen Holländer,der hat ein "Anti"-Telemarketingskript geschrieben,ich finde es gottvoll.
Schau mal hier:
http://www.xs4all.nl/~egbg/counterscript.html


Birthe @ 27. August 2003 - 10:19
Genial!!!!
Es braucht nur eine deutsche Übersetzung...

Detlef (http://gartenlaube.designblog.de/) @ 27. August 2003 - 10:35
... auch mich nerven sie, diese Anrufe, um so mehr wenn ich tagsüber wegen Krankheit zu Hause bin. Fast so schlimm wie Spamer. Und da gibt es nur eine Reaktion ... auflegen. Ich weiß, ist unhöflich, aber nicht mehr als diese Anrufe.

Die andere Seite sind die Damen und Herren auf der anderen Seite. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es deren Traumjob ist. Im gegenteil, ich kenne da ein Beispíel, dass Arbeitslose zur Weiterbildung "Kommunikationstraining" an Call-Center delegiert werden und dann Abos oder Lottoscheine verkaufen sollen. Vielleicht kann man ja die mal fragen wie sie an diesen Job gekommen sind.

Aber nein, ich habe keine Zeit dafür.

Martina (http://elbwellen.de) @ 27. August 2003 - 13:02
Hi, Detlef, na, sooo schlimm ist es auch nicht, es kommt eben auf die Art an.

Ich weiss wovon ich spreche, komme im weiteren Sinn aus der Branche und:
Meine Arbeit macht mir sehr viel Spass :-)
(bin aber nicht im Bereich Lotto etc. unterwegs *ggg* )

Jennifer Hanuschka aus Deutschland @ 27. Februar 2006 - 11:30
Sehr geehrte Damen und Herren,

ist Ihnen eigentlich auch klar, das die Menschen die sie anrufen , und Ihnen etwas verkaufen möchten, ob ei Abo , Lottoscheine oder ähnliches, nur Ihre Arbeit tun?
Anscheinend ja nicht oder??????
Sie fühlen sich genervt, weil sie angerufen werden, und am anderen Ende der Leitung sitzt jemand der froh ist einen Job zu haben und im Monat über 150 Stunden telefonieren muss um am Ende mit diesen par Euros die Sie/Er ausgezahlt bekommen über die Runden zukommen.
Sollen diese Menschen lieber arbeitslos sein, und auf Staatskosten leben??
In ein paar Jahren sind solche Telefonanrufe NORMAL,jeder kauft übers Internet heutzutage Produkte.
In drei bis vier Jáhren wird es auch am Telefon das normalste sein wie heute schon übers Internet, darüber beschwert sich ja auch keiner´.Aber wenn Sie angerufen werden und Ihnen Angebote gemacht werden, ist das nicht in Ordnung für Sie, aber Sie denken nicht daran wie der Mensch der am anderen Ende sitzt sich fühlt wenn Sie Ihn beschimpfen, DENN DER MENSCH, GEHT GENAUSO SEINER ARBEIT NACH, WIE SIE IHRER,UND IST FROH HEUTE IN DER ZEIT DER ARBEITSLOSIGKEIT, ÜBERHAUBT ARBEIT ZU HABEN.UND MÖCHTE DIESE AUCH BEHALTEN,WAS NUR MÖGLICH IST WENN ER VERKAUFEN KANN.

Ich hoffe das Ihnen das mal klar wird.

Mit freundlichen Grüßen:

Jennifer Hanuschka 18 Jahre

(Kaufm.Angestellte in der Telefonaquise und Marketingberreich.)

unbekannt @ 19. April 2006 - 13:50


K. Angabe @ 19. April 2006 - 14:08
im ernst, wenn ich dich anrufen würde, dir fragen über dich, deine familie und deine lesegewohnheiten auf der toilette (ich übertreib natürlich ein bisschen) stellen würde, wärst du sicher auch nicht bereit noch länger mit mir zu sprechen, oder? und ich bin mit sicherheit kein unfreundlicher mensch.
die internetgeschichte funktioniert übrigens deswegen so gut, weil man vom internet nicht abends um 8 oder mittags um 12 vom fernsehsessel oder vom mittagstisch weggeholt wird, um sich so dusseliges zeug wie 17jährige mitgliedschaften in nem lottoclub andrehen lassen zu müssen. das nennt man wohl individuelle freiheit...
abgesehen davon bin ich der überzeugung, dass dieser zunft der telefonhausierer nicht wirklich ein verkäuferisches talent in die wiege gelegt wurde, sonder eher die fähigkeit sich an einen vorher festgelegten, von SPEZIALISTEN ausgearbeiteten ablaufplan zu halten und mal im ernst: lesen können ist ein privileg, dass etwa 80% der Weltbevölkerung (inklusive entwicklungsländer) genießt und befähigt durchaus zu anderen tätigkeiten, die bewohnern eines mit telefon ausgestatteten hauses weniger auf die nerven gehen.
Ich weiß selber sehr wohl, wie schwer es ist einen Job zu bekommen, aber ich habe auch meinen Stolz und kann mich zu bestimmten Aufgaben einfach nicht überreden lassen...

Klaus @ 21. April 2006 - 18:53
Nette Diskussion.

Insgesamt sollte eines bei der Diskussion rund um das Thema Telefonmarketing nicht vergessen werden: Es werden immer auch sehr attraktive Angebote gemacht, wo jeder sparen kann.

Warum soll ich z.B. für eine Hörzu im Jahr 72,80 Euro bezahlen, wenn ich via Telefonmarketing für ein Jahr nur 36,40 Euro bezahlen muß ? Nur ein Beispiel dafür, daß man durch ein wenig zuhören und ein wenig nett sein auch sparen kann. Darüber sollten sich die Kritiker einmal Gedanken machen.




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