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Zweites GesprächGleich haben wir das zweite Gespräch im KiGa. Wir haben viel drüber nachgedacht und auch mit Wiebke gesprochen - unsere Meinung ist klar. Aber da fragte ich Wiebke, was ist, wenn Sie nicht in die Igelgruppe kann?
Erstmal ist sie traurig, dann habe ich ihr gesagt, daß sie sich es wohl nicht aussuchen kann. Dann wäre der Schmetterlingsgruppe ihr Wunsch, und dann die Käfergruppe. Und wenn das nicht geht? *seufz* bleibt sie doch in die Froschgruppe.
Hm. Ein wenig Zweifel kommt mir nun doch... In den letzten Tagen habe ich auch gemerkt, das Kontakte zu anderen Kindern sich verbessern. Und was ist, wenn sie dieser Wechsel nur mit den zwei Mädchen zusammenbringt? Und da wiederum enttäuscht werden könnte, weil es dann doch anders wie erwartet ist? Nochmal hm.
Trotzdem - ich bleibe dabei: ich finde eine Trennung gut. Und ein Wechsel deswegen auch.
Ich habe übrigens ein gutes Argument gefunden für "Sie muss damit lernen umzugehen": Wenn Du in einer Stelle gemobt wirst, bleibst du dann auch oder schaust du nach Alternativen um?
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Und das habt Ihr dazu zu sagen:
| Biggi (http://www.txt94.de/guckloch) @ 04. Mai 2004 - 22:05 | Und? Wie war das Gespräch?
Zu deiner Frage am Schluss: Wenn es Mobbing ist, ist jede Reaktion darauf richtig. Aber, wenn es wirklich Mobbing ist, dann hört das nicht mit einem Gruppenwechsel auf....
Vergiss doch die alte Gruppe.
Sieh es doch anders herum - nämlich wie ich schon sagte: Wiebke möchte nicht aus der alten Gruppe raus, sie möchte in die neue rein. Das ist ein großer Unterschied.
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| Birthe @ 04. Mai 2004 - 22:24 | Es fällt mir schwer in Worte zu bringen, was ich fühle.
Im Moment brummt immer noch der Schädel, und ich habe ein mulmiges Gefühl im Bauch. Das Gespräch war sehr gut und informativ, wir waren mehr als zwei Stunden dort. Und es gab ein sehr offener Austausch.
Allerdings: noch keine Entscheidung. Jetzt gibt es Aufgaben für uns: Gespräche mit den Eltern (ja doch) und die EB (Erziehungsberatungsstelle). Alleine schon das Letzte \\\\\\\"trifft\\\\\\\" uns doch. Als ob wir nicht fähig wären (und ich weiss schon welchen, die hierüber schmunzeln werden)
Theoretisch weiss ich, daß das alles sein Grund hat und auch richtig sein mag, so vorzugehen. Allerdings weiss ich auch: Was nutzt es, Wiebke in ein Kästchen zu schieben - ich mag sowas nicht. Und im Bauch/Herzen kann ich sie so gut verstehen. Und weiss ich auch, daß dies nur das \\\\\\\"Verschieben der Tatsachen\\\\\\\" ist.
Aber der KiGa möchte natürlich auch sicher sein, daß die Entscheidung auch richtig ist und hilft. (Noch dazu: damals wollten wir ja gerade _nicht_ die Trennung). Aber sie stehen alles offen gegenüber und werden ggfs. auch ein Wechsel nicht gegenwirken. Nur nicht sofort.
Was mir persönlich sehr gut getan hat, war der Satz der KiGa-Leiterin, das wir sehr \\\\\\\"stichhaltige Argumenten\\\\\\\" gebracht haben.
Jetzt seufzen wir, werden über unser Schatten springen und morgen hier und da mal anrufen.
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| Biggi @ 05. Mai 2004 - 10:32 | Hi Birthe,
mir ist echt nicht klar, warum der Kiga da so einen Aufstand von macht, wenn ein Kind die Gruppe wechseln will. In unserem Kiga ging so was völlig problemlos. Allerdings war das auch ein offenes System. Die Kinder spielten durchaus auch einfach so in der anderen Gruppe, wenn sie wollten. Lediglich Frühstücken, Begrüßungs- und Schlusskreis war in der eigenen Gruppe obligatorisch.
Und zur Erziehungsberatung - das ist manchmal wirklich ganz hilfreich. Und hat GAR NICHTS damit zu tun, dass ihr euer Kind nicht richtig erziehen könnt. Im GEgenteil, wer sich professionelle Hilfe holt, zeigt, dass er seinen Erziehungsauftrag sehr ernst nimmt.
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| Ich @ 05. Mai 2004 - 11:52 | Also, ich weiss ja nicht wirklich was bei euch los ist, aber a) werde ich nicht schmunzeln und b) war die Entscheidung für den KiGa wohl doch nicht die Richtige, oder???
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| Birthe @ 05. Mai 2004 - 23:26 | @Biggi: das \"offene\" System, wie du beschreibst, haben wir auch - es geht eher um das ausschliessen, ob nicht was anderes ist...
Und danke wgn. deine Zeilen über der EB!
@ich: a) ich weiss, das DU nicht schmunzeln wirst und b) was hat der Wahl der KiGa hiermit zu tun? Mit dem KiGa als solches sind wir höchst zufrieden...
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| Martina (http://www.elbwellen.de) @ 07. Mai 2004 - 08:43 | Hi, Birthe, um dich wg. der Beratungsstelle zu beruhigen:
wir waren mal beim Schulpsychologischen Dienst wegen eines unserer Kinder, danach dann beim Psychologen.
Ziel der Aktion: Herauszufinden, ob wir Eltern unser Kind mit unseren Vorstellungen und Erwartungen überfordern.
War sehr hilfreich, Ergebnis: nein, taten wir nicht, die Schule hat die Situation falsch eingeschätz, hielt das Kind nicht für gymnasialtauglich... und jetzt macht er gerade Abitur :-))
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Das möchtest Du noch dazu sagen:
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